Weitere Verfahren, die in der Hufrollendiagnostik eingesetzt werden aber von geringerer Bedeutung sind, werden im Folgenden nur kurz angesprochen
Computertomographie (CT)
Dieses Verfahren liefert Sequenzen von Schnittbildern der Weichteil- und Knochenstrukturen. Im Gegensatz zum MRT werden die Weichteile aber mit einer viel geringeren Aussagefähigkeit dargestellt. CT-Untersuchungen müssen in Vollnarkose durchgeführt werden und sind teuer.
Endoskopie
Die Endoskopie hat außer bei einer Nageltrittverletzung mit Beteiligung des Hufrollenschleimbeutels in der Regel wenig Sinn, da man weder viel sieht noch viel behandeln kann. Der Aufwand steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen.
Thermografie
Wärmebilder sind für die differenzierte Diagnostik des Hufrollenkomplexes meist zu unpräzise.
Der rechte Huf ist wesentlich wärmer als der linke, wie es für Entzündungen üblich ist
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